

21.05.2026 - Am 19. Mai 2026 trafen sich partizipativ Forschende und Citizen-Science-Multiplikator*innen aus dem süddeutschen Raum zum „Citizen Science Netzwerktreffen Süddeutschland“ im Botanischen Garten der Universität Ulm. Ziel des Treffens war es, Akteur*innen und Projekte miteinander zu vernetzen, Erfahrungen aus der Praxis auszutauschen und neue Kooperationen anzustoßen.

Foto: ZAWiW, Universität Ulm
Rund 20 Akteur*innen aus Ulm, Nürnberg, Stuttgart, Tübingen, Mannheim, Karlsruhe und weiteren Städten haben Erfahrungen und Projekte geteilt, gemeinsam über Herausforderungen nachgedacht und überlegt, wie eine stärkere Vernetzung und Zusammenarbeit aussehen könnte.
Nach einer gemeinsamen Begrüßung und Kennenlernrunde standen vor allem der Austausch in Kleingruppen sowie die Diskussion aktueller Herausforderungen und Themen der Citizen Science im Mittelpunkt. Dabei wurden zahlreiche Gemeinsamkeiten sichtbar und erste Ideen für zukünftige Kooperationen entwickelt.

Ein besonderer Programmpunkt war der Impuls von Julia Brandt aus der AG Citizen Science Multiplikator*innen an der HTW Berlin. Unter dem Titel „Handreichung Citizen Science an Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Fokus – Impulse für die Praxis“ gab sie Einblicke in aktuelle Entwicklungen und praktische Ansätze zur Stärkung partizipativer Forschung.
Zum Abschluss wurden konkrete nächste Schritte diskutiert und festgelegt – darunter die Gründung einer Citizen Science-AG Süd und regelmäßige halbjährliche Treffen in Botanischen Gärten der Region – als inspirierende Begegnungsorte zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.